....die 15-jährigen Schülerinnen und Schüler in Deutschland die historisch niedrigsten Werte seit Beginn der PISA-Erhebungen. Der kontinuierliche Negativtrend der letzten Jahre setzt sich damit ungebremst fort und offenbart tiefgreifende, strukturelle Defizite in der Vermittlung essenzieller Fertigkeiten.
Besonders alarmierend ist, dass mittlerweile rund ein Viertel bis ein Drittel aller Jugendlichen die grundlegenden Basiskompetenzen nicht mehr sicher beherrscht, was ihre spätere gesellschaftliche Teilhabe und berufliche Zukunftsfähigkeit ernsthaft gefährdet. Zudem zeigt die Studie erneut auf, wie stark der schulische Erfolg in Deutschland nach wie vor vom sozioökonomischen Hintergrund des Elternhauses abhängt – eine soziale Kopplung, die im internationalen Vergleich weiterhin erschreckend hoch ausfällt.
Auch wenn die Schulpolitik und Lehrpläne Sache der Länder sind, tragen wir als Stadt und Kommune die unmittelbare Verantwortung für die Rahmenbedingungen vor Ort! Kommunale Bildungspolitik heißt für mich in Buchholz:
- Vorausschauender Schulbau & moderne Räume 🏗️ Wir brauchen rechtzeitige Kapazitätsausbauten sowie Modernisierungen (wie an der Wiesenschule und in Sprötze/Trelde) inklusive hitzeresilienter, lernförderlicher Räume sowie modulare Bauweise für schnelle und flexible Erweiterungen. Bei Schulbauten wird das pädagogische Konzept prioritär berücksichtigt.
- Verlässliche & qualitative Ganztagsbetreuung ⏰ Mit Blick auf den Rechtsanspruch ab 2026 sorgen wir für eine reibungslose Umsetzung der Ganztagsbetreuung (z. B. in Kooperation mit der SAARI gGmbH oder den jeweiligen Schulvereinen). Schulen müssen Orte sein, an denen Kinder gerne lernen und sich den ganzen Tag wohlfühlen.
- Entlastung für Teams & individuelle Förderung 🤝 Die Stadt kann unterstützen: Durch städtische Kofinanzierung von Alltagshelfern, FSJ-Kräften und Schulsozialarbeit entlasten wir Lehrkräfte und geben Kindern Raum zur individuellen Entfaltung.
- Jugendbeteiligung leben 🗣️ Wir etablieren den Stadtschülerrat fest im Schulausschuss mit Stimmrecht und geben jungen Menschen im Jugendrat mit einem erhöhtem Budget von 20´000 € Mitgestaltungsmöglichkeiten.
Gute Bildung beginnt vor Ort – in modernen Klassenzimmern, auf sicheren Schulwegen und mit einer Kommune, die priorisiert und investiert.
