.... ein viraler Hit. Die Initialzündung war eine unschöne Überraschung: Eines meiner zahlreichen Wahlplakate war verunstaltet worden. Manche sagten, es sehe aus wie ein „Charlie-Chaplin-Bärtchen“ – für mich war die Stoßrichtung eher als Nazi-Verunglimpfung wahrnehmbar.
Statt mich darüber zu ärgern oder die Aktion totzuschweigen, entschied ich mich für einen spontanen und kreativen Weg: Ich griff selbst zum Stift, löste die Verunstaltung mit eigener kleiner Malerei mit einem Augenzwinkern auf und stellte das Ergebnis online.
Und dann ging die Post ab.
Innerhalb kürzester Zeit schnellten die Zahlen nach oben. Es hagelte Tausende von Herzchen, Zuspruch und positive Kommentare. Es hat gezeigt, dass Selbstironie und Souveränität ein guter Umgang mit Zerstörungswut sein kann.
Doch wo viel Licht ist, ist auf Social Media leider auch Schatten. Neben all dem Zuspruch sammelten sich in den Kommentarspalten auch wieder jene Stimmen, bei denen man nur erstaunt den Kopf schütteln kann. Es ist immer wieder verwunderlich, wie stark sich manche Menschen in der "Anonymität" des Netzes negativ produzieren und Frust abladen müssen.
Ist das einfach der Lauf der Zeit? Womöglich. Aber für mich steht eines unumstößlich fest: Mein Ansatz bleibt die positive und wertschätzende Kommunikation.
Politik muss sachlich und lösungsorientiert sein – aber sie darf dabei Menschlichkeit, Humor und ein gesundes Maß an Selbstironie nicht verlieren.
Ein riesiges Dankeschön an alle 235.000 Menschen, die zugeschaut haben, und ganz besonders an diejenigen, die Flagge für einen fairen und respektvollen Umgang gezeigt haben!
Lassen Sie uns diesen Geist beibehalten – für unser Buchholz.


